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Fremde im Visier.

Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

Siebzig Jahre nach Kriegsbeginn verhandelt die Generation der um 1945 Geborenen intensiver denn je die Nachlässe und Erinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Anhand von privaten Fotoalben von ehemaligen Wehrmachtsangehörigen werden die Blicke deutscher Soldaten auf fremde Menschen, Landschaften und Kulturdenkmale in den besetzten Ländern gezeigt. Nicht nur Motive und Bildästhetik spielen eine Rolle, sondern auch der Einfluss der Kriegspropaganda auf die Amateurfotografie der Soldaten. Hinter den scheinbar harmlosen Fotos des militärischen Alltags und den touristischen Blicken scheinen Unsicherheit, Angst, Gewalt und Zerstörung des Vernichtungskriegs auf.
Erstmalig in Deutschland thematisiert das Buch die Ästhetik der privaten Kriegsfotografie und zeigt das Reservoir an bislang unbekannten visuellen Splittern des Krieges in seiner Themenvielfalt. Es bietet Lesarten und Strukturen für ein tieferes Verständnis dieser Fotoarchive, die – oft heimlich aufbewahrt – nun in ihrem Kontext betrachtet werden.

Fremde im Visier.

Die 2. Auflage erschien anlässlich weiterer Ausstellungen „Fremde im Visier. Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“: 27. Februar - 15. Mai 2011, Kreismuseum Peine; 26. April - 29. Juli 2012, Legermuseum Delft (NL); 19. Oktober - 1. September 2013, Multimediale Sammlungen - Universalmuseum Joanneum Graz (A)

 

herausgegeben vom
Petra Bopp

Vorworte von
Norbert Frei und Detlef Hoffmann

ISBN: 978-3-86678-294-5
Format: 28,00 × 23,00 cm
Seiten: 160
Abbildungen: 46 farbige und 113 s/w Abbildungen
Cover: Hardcover, gebunden
Sprachen:

Deutsch

 
 

29,80 € ( 41,50 CHF ) (Portofrei innerhalb Deutschlands)

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