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Osmar OstenFrauen. Brücken. Fenster |
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Osmar Ostens Blick gilt nie einem stehenden Landschaftsausschnitt, sondern der vorbeigleitenden Veränderung beim Reisen. Obwohl er es zu lieben scheint, dass Natur an ihm vorüberzieht, wird sein Blick gleichwohl durch zufällige Erscheinungen gefesselt: Vögel, Fische, Menschen, Schneemänner, Fenster oder Brücken. Wie beiläufig festgehalten wirken daher die Motive seiner Bilder, die er gelegentlich um Worte erweitert. Von flüchtiger Leichtigkeit ist aber nicht nur das Dargestellte und der Farbauftrag, sondern auch der Umgang mit Sprache. Osmar Osten ist ein Künstler, der nicht nur „um die Ecke“ sieht, sondern auch „um die Ecke“ denkt. Seine Bilder haben einen einzigartigen Humor; ihre Motive wählt der Künstler mit dem Blick eines Kindes, interpretiert sie aber mit der Ironie eines Erwachsenen. Biografie 1959 geboren in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) 1980–1985 Studium Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden seit 1985 freiberuflich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Dresden 1991–1995 Lehrauftrag an der Fachschule für Angewandte Kunst, Schneeberg 1997 Bruno-Paul-Preis, Chemnitz 2002 Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste 2008 Stipendium Internationales Künstlerhaus Villa Concordia, Bamberg |
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Osmar Osten. Frauen. Brücken. Fenster“, 15. August bis 3. Oktober 2010, Kunstsammlungen Chemnitz. herausgegeben von Ingrid Mössinger und Brigitta Milde, Kunstsammlungen Chemnitz
mit einem Vorwort von Ingrid Mössinger
mit einem Textbeitrag von Ingo Schulze
mit einem Interview von Brigitta Milde mit Osmar Osten
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