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Till GerhardInneres Licht gegen äußere Dunkelheit |
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In den Arbeiten des in Hamburg lebenden Malers Till Gerhard (1971 geboren) werden Medienbilder zu archetypisch anmutenden Szenerien verdichtet. Auf großformatigen Leinwänden und durch Installationen werden Assoziationsräume geöffnet, die auf unzählige Fotos, Filme, Musikstücke aber darüber hinaus auch auf utopische oder spirituelle Ideen vor allem der 1960er und 1970er Jahre anspielen und zu den grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz Stellung beziehen. Selbsternannte Lichtbringer kehren das menschliche Bedürfnis, das Heil im Aufgehen in der Gruppe suchen zu wollen, um in einen sich unter einer halluzinatorisch gesteigerten Farbigkeit versteckenden Horror. Das Unheimliche ist das Vertraute, das plötzlich in einem anderen, diffusen und irritierenden Licht erscheint. Doch ohne Licht keine Malerei und durch viel Licht auch viel Schatten. Licht und Lichtquellen im eigentlichen als auch im übertragenen Sinne stehen im Zentrum der neueren Arbeiten Till Gerhards. Biografie 1971 in Hamburg geboren 1992-98 Studium an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg lebt und arbeitet in Hamburg |
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Inneres Licht gegen äußere Dunkelheit“, 2008, Stellan Holm Gallery, New York. herausgegeben von Stellan Holm, Stellan Holm Gallery, New York
mit einem Textbeitrag von Martin Faass
mit einem Interview zwischen Till Gerhard und Nicholas Weist
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