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Kapitalistischer RealismusGrafik aus der Sammlung Block |
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1963 verkündeten Gerhard Richter und Konrad Lueg das “Leben mit Pop“ und veranstalteten in einem Düsseldorfer Möbelhaus eine “Demonstration für den kapitalistischen Realismus“ – ein Begriff, mit dem man sich ganz bewusst von seinem sozialistischen Pendant abgrenzen wollte. Diese Idee aufgreifend, versammelte der West-Berliner Galerist René Block für einige Jahre unter diesem Etikett weitere Künstler wie Sigmar Polke, KP Brehmer, Karl-Heinz Hödicke und Wolf Vostell. Der Katalog zur Ausstellung präsentiert nun etwa 100 druckgrafische Arbeiten aus der Sammlung Block, darunter von den prominentesten deutschen Malern der Gegenwart wie Polke und Richter. Diese Werke, die häufig kritische Kommentare der bundesrepublikanischen Verhältnisse, auch humorvolle Experimente mit Anleihen bei amerikanischer Pop-Art und Fluxus sind, stellen in ihrer gestalterischen Vielfalt und ihrem politischen Engagement einen bedeutenden Beitrag zur westdeutschen Kunst der 1960er Jahre dar. Künstler: Gerhard Richter, Sigmar Polke, KP Brehmer, Karl Horst Hödicke, Konrad Lueg und Wolf Vostell |
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung Kapitalistischer Realismus. Grafik aus der Sammlung Block, 11. Juli bis 31. Oktober 2010, Lyonel-Feininger-Galerie, Quedlinburg. herausgegeben von Björn Egging, Lyonel-Feininger-Galerie, Quedlinburg
mit einem Textbeitrag von Björn Egging
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