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Chris KrembergNackt.Pur |
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Obwohl die Fotografie als statisches Bildmedium gilt, haben Fotografen immer wieder versucht, Elemente der Bewegung in ihre Kunst zu integrieren. Seit den 1960er Jahren ist die Fotografie zudem eng mit performativen Kunstformen verbunden. In dieser Tradition entwickelt auch Chris Kremberg (*1971) ihre szenografisch-fotografische Arbeit. Seit mehreren Jahren arbeitet sie eng mit Tänzern zusammen, studiert Bewegungsabläufe, Körperhaltung, Atmung etc., um sie in choreografierte fotografische Bilder zu übersetzen. In ihrem Projekt “Nackt/ Pur“ thematisiert Chris Kremberg das Verhältnis des Einzelnen zum urbanen Außenraum: Die formalen Spannungen zwischen Körper und Raum/Architektur, organischer und unbelebter Dinglichkeit, Bewegung und Hemmung des Bewegungsdrangs bilden die Grundlage einer fotografischen Deutung, die das Verhältnis des Individuums zur gebauten Umwelt der großen modernen Städte als ein prekäres beschreibt. Biografie 1971 geboren in Mühlhausen/Thüringen 1991-1997 Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle, Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Accademia di Belle Arti Perugia/Italien 1997-1999 Meisterschülerstudium an der Burg Giebichenstein, Schwerpunkt Fotografie Ausstellungen mit Bezug zu den jeweiligen Räumen, oft mit begleitenden Performances, u. a.: Christus-Pavillon von Meinhard von Gerkan (2002), Georg-Kolbe-Museum Berlin (2005), Triennale der Photographie Hamburg, K3 Kampnagel Hamburg (2008/09), Dortmunder Kunstverein und Kunsthalle Erfurt (2010) |
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellungen körper. nicht ort, Dortmunder Kunstverein, 12. März bis 18. April 2010, und Nackt/Pur, 22. Juli bis 29. August 2010, Kunsthalle Erfurt, Haus zum Roten Ochsen. herausgegeben von Kai Uwe Schierz, Kunsthalle Erfurt, und Verena Titze, Dortmunder Kunstverein
mit einem Textbeitrag von Kai-Uwe Schierz
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