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Die Fotografien der Serie Kopiec Bonawentura haben ihren Ursprung in einem Zitat des französischen Schriftstellers Alfred Jarry aus dem Schauspiel Ubu Roi (1896): »Die Handlung spielt in Polen, das heißt nirgendwo«. Hierzu ersinnt der Fotograf Lucas Olivet eine vielgefächerte und nationenübergreifende Erwiderung.
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Alexander Kosolapov

Lenin and Coca-Cola

Alexander Kosolapov (*1943) ist einer der bemerkenswertesten Grenzgänger der zeitgenössischen Kunst und als solcher in ständiger Bewegung zwischen Ländern, Ideologien, Kulturen und ästhetischen Sprachen. Seine Gemälde und Skulpturen zeigen Firmenlogos, Comicfiguren, Porträts von Sowjetführern, Selbstbildnisse und der Antike entlehnte Gestalten. Wiewohl sein Schaffen außerordentliche Vielfalt an den Tag legt, ist ein Thema in allen Arbeiten Kosolapovs präsent: Ideologie. Seine Arbeiten sind keine Bilder oder Objekte, sondern wirken weit eher als hintergründige Konzepte, die mit den Mitteln von Werbung und Religion ideologische Strategien aufdecken. Diese neue Publikation präsentiert eindrucksvolle Arbeiten des Künstlers, die im Moskauer Museum für moderne Kunst auf seiner ersten Retrospektive zu sehen sind.

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"Alexander Kosolapov"

Mai 2018

ISBN 978-3-7356-0472-9

17,00 x 24,00 cm

144 Seiten

135 farbige und 60 s/w Abbildungen

Hardcover, gebunden

Sprachen: Englisch

Herausgeber
Carter Ratcliff, Yury Kopytov
Texte von
Carter Ratcliff
Gestaltung von
Kirill Blagodatskikh, Anna Naumova
Veranstaltungen

Alexander Kosolapov: Lenin and Coca-Cola, 28.11. 2017–11.2.2018, Moscow Museum of Modern Art (MMOMA)