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Der Katalog zur Ausgabe 2017 der MOMENTA/ Biennale de l'image widmet sich der Frage: Wofür steht das Bild? 

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Andrew Gilbert

Der schottische Künstler Andrew Gilbert kombiniert in seinen Papierarbeiten und raumgreifenden Installationen fiktive Situationen mit historischen Fakten. Anlass sind stets Begebenheiten aus den Zeiten des Kolonialismus, vornehmlich des Britischen Empires, die in der Art seiner Reflexion weit über den geschichtlichen Kontext hinausreichen, und deren Konsequenzen bis heute schwer wiegen. Dabei untersucht er auch die Aufarbeitung über jene Zeit in Filmen und Literatur. „Seine Methode ist die Reinkarnation. Indem er im künstlerischen Schaffen in die Rolle eines britischen Majors oder Generals schlüpft, sich fremde Identitäten einverleibt und selbst als reale oder fiktive Gestalt auftritt, gelingt es ihm, die Historie in die Gegenwart zu projizieren“ (Zdenek Felix). Visionen der Vergangenheit und ihre Auswirkungen in der Gegenwart bleiben spürbar. In diesem Kontext setzt sich der in Berlin lebende Künstler mit den Auswirkungen der historischen Fakten in der Kunst auseinander, im Speziellen mit den Expressionisten und deren Umgang mit dem so genannten Primitivismus.

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"Andrew Gilbert "

Juli 2017

ISBN 978-3-7356-0332-6

24,00 x 30,50 cm

144 Seiten

92 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
Oliver Zybok
Texte von
Bernd Schwarze, Alison Smith, Oliver Zybok
Gestaltung von
Bobby Fleisch
Veranstaltungen
Andrew Gilbert - Ulundi is Jerusalem, Andrew is Emperor, Brocoli is Holy. Eine Ausstellung der Overbeck-Gesellschaft und des St. Petri Kuratoriums - 28.02. - 17.04.2016

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