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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
Details

Arnulf Rainer, Kanarien

Übermalte Fotografien
Kaum ein anderer Künstler hat sich so schonungslos wie Arnulf Rainer in seinen Werken der Selbstanalyse unterzogen. In den Transformationen seines Selbst in Gestik und Mimik mit rigorosem Körpereinsatz und in der Übermalung seiner Abbilder entwickelte er das Destruktionsprinzip als Strategie auf der Suche nach immer neuen Formen.
Seit 1997 verbringt der Künstler die Wintermonate zum Arbeiten auf Teneriffa. Ausgerüstet mit einer konventionellen Kameraausrüstung erkundet er die Landschaft der Vulkaninsel, die ihm ihre Farbe, Licht, Luft, botanische Exotik und geologische Dramatik anbietet.
Die fotografierten Motive dienen ihm als Basis für die dann erfolgten Übermalungen.
In seinen neuesten, auf verschiedenen Kanareninseln entstandenen expressiven Landschaftsbildern untersucht Arnulf Rainer die aus dem Vulkan geborene Landschaft als Ausdrucksträger von Geschichte, Evolution, Mentalität der dort beheimateten Menschen ähnlich akribisch wie vordem seinen Körper.
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"Arnulf Rainer, Kanarien"

ISBN 978-3-938025-47-5

28,00 x 21,00 cm

64 Seiten

41 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Monika Machnicki
Kunstverein Ulm

mit einem Textbeitrag von
Monika Machnicki
Veranstaltungen
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung „Arnulf Rainer. Kanarien. Übermalte Fotografien“, Kunstverein Ulm, 2005.