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Artavazd Peleschjan

Unser Jahrhundert
Obwohl Peleschjans Filme unter Kennern zu den einflussreichsten Arbeiten des russischen Dokumentarfilms gehören, und bereits seit den 1960er Jahren durch Jean-Luc Godard bekannt wurden, sind die insgesamt elf Filme des zurückgezogen in Moskau lebenden Künstlers doch bisher einem selbst kunstkundigen Publikum unzugänglich geblieben. Dies, obwohl seine Arbeiten regelmäßig auf Filmfestivals gezeigt werden und Peleschjan seit Mitte der 90er Jahren auch Anerkennung im Kunstkontext gefunden hat: So gab Paul Virilio Peleschjans längster Arbeit, <> (1982), vor kurzem in der Ausstellung <> in der Pariser Fondation Cartier eine Schlüsselrolle.
<> ist ein eindrucksvolles schwarz-weiß Epos über die Träume und Albträume des zivilisatorischen Fortschritts im 20. Jahrhundert, eine Arbeit, die aufzeigt, wie Hanna Arendt bereits 1968 feststellte, dass Fortschritt und Katastrophe die zwei Seiten derselben Medaille sind. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch im Wechselfall politischer, geschichtlicher und sozialer Entwicklung. <> (1972--75) hält eindrucksvoll Alltagsszenen aus Armenien fest, ein Leben zwischen Fortschritt und Tradition, das immer noch durch die Abhängigkeit von Naturgewalten geprägt ist. Der kurze Film <> (1970) zeigt in teils aus Archivaufnahmen, teils aus eigenem Material stammenden Bildern, Tiere der Steppe, die auf der Flucht vor einer schematisch bleibenden Bedrohung sind.
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"Artavazd Peleschjan"

ISBN 978-3-936646-61-0

22,50 x 17,50 cm

432 Seiten

Hardcover in Leinen, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch

Herausgeber
von der
Kunsthalle Wien
Veranstaltungen
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung <>, Ursula Blickle Stiftung und Kunsthalle Wien, 2004.