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Bettina Cohnen

Reality Is Overrated
Bettina Cohnen setzt sich in ihren fotografischen Arbeiten ironisch selbst in Szene und dekliniert die Bandbreite weiblicher Stereotypen von der Diva bis zur Alkoholikerin. Reenactments bzw. der Versuch, durch das Nachstellen von Ereignissen bestimmte historische, kulturelle oder gesellschaftspolitische Geschehnisse emphatisch zu begreifen, zu aktualisieren oder zu korrigieren, bilden die Folie. Gleichzeitig schwingt die Reflexion auf die Rolle als Künstlerin mit.
In ihren jüngsten Arbeiten hat sich Cohnen nun in New York auf die Suche nach Versatzstücken deutscher Kultur gemacht. So dokumentiert sie die Aufrechterhaltung fragwürdiger Traditionen, zeigt klischierte Rollenbilder und Identitäten, die zwischen offensichtlicher Inszenierung und vermeintlicher Authentizität oszillieren.

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"Bettina Cohnen"

Juli 2009

ISBN 978-3-86678-330-0

23,50 x 29,00 cm

68 Seiten

47 farbige und 14 s/w Abbildungen

Softcover

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber

Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Land Niedersachsen


in Zusammenarbeit mit der Halle für Kunst Lüneburg e. V. und dem Kunstverein Hildesheim


Textbeiträge von Maren Lübbke-Tidow und Jan Van Woensel

Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellungen „Bettina Cohnen. FAKE“, 5. September bis 18. Oktober 2009, Halle für Kunst Lüneburg e. V. sowie „Bettina Cohnen. FICTION“, 26. September bis 22. November 2009, Kunstverein Hildesheim.