Dieses Feld muss ausgefüllt werden Dieses Feld enthält ungültige Zeichen Bitte geben Sie eine gültige Postleitzahl ein Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein Bitte geben Sie eine gültige Telefonnummer ein (mind. 6 Ziffern) Bitte geben Sie eine Hausnummer an Bitte geben Sie einen Straßennamen an Dieser Eintrag ist zu kurz Ungültiges Format Bitte akzeptieren Sie unsere AGB und die Datenschutzerklärung für die Bestellung Private Kunden aus Österreich bestellen bitte per E-Mail oder Telefon

Benjamin Reding: Als Dortmund ein Vorort von London war

1986–1989. Fotografien eines 18-Jährigen

fotobuch_als_dortmund_ein_vorort_von_london_war_kerber_24x24cm_umschag_08-1_web.jpg
foto2-hoesch-stahlwerk-dortmund-1986.jpg
foto8.-im-blumen-rausch-dortmund-westpark-1989.jpg
foto4-kuss-auf-dem-schuldach-dortmund-1987.jpg
foto5-an-der-strasse-nach-hagen-1987.jpg
foto6.-wohnhaus-am-stahlwerk-dortmund-1986.jpg
foto7a.-schlafzimmer-dortmund-1988.jpg
foto7b.-teppich-toter-dortmund-1988.jpg
foto7c.-kuche-dortmund-1988.jpg
foto9.-psychobilly-vor-gemalde-dortmund-1987.jpg
foto11.-fotograf-benjamin-reding-1988.jpg

Als Dortmund ein Vorort von London war versammelt Fotografien, die Benjamin Reding als 18-Jähriger in einer Stadt im Übergang aufnahm. Im Dortmund der späten 1980er Jahre – einer Stadt geprägt von industriellem Niedergang, Leerstellen und Aufbruch – entwarf er ein Gegenbild zur gängigen medialen Darstellung von Jugendkultur. Statt der vertrauten Klischees zeigen seine Fotografien eine Szene zwischen Pop, Inszenierung, Begehren und Selbstbehauptung, beeinflusst von den Bildwelten Londons und zugleich fest verankert im Ruhrgebiet. Reding fotografierte Freundinnen, Musikerinnen, Subkulturen und urbane Orte mit einem Blick, der Wirklichkeit nicht nur dokumentiert, sondern imaginiert und neu entwirft. So erscheint Dortmund in seinen Bildern als Projektionsraum für Diversität, Rollenwechsel und jugendliche Avantgarde. Jahrzehntelang blieben die Aufnahmen unveröffentlicht. Heute erlauben sie einen überraschend aktuellen Blick auf eine Zeit, in der sich Möglichkeiten von Identität und Zugehörigkeit bereits bildlich abzeichneten, bevor sie gesellschaftlich benannt waren.

Karen Irmer – State of Change

wurde dem Warenkorb hinzugefügt