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Emmanuel Bornsteins Hauptinteresse gilt (der jüngeren deutschen) Geschichte. Insbesondere der Holocaust dient als motivische Schablone für das ‚Karnevaleske‘, das in Bornsteins Bildern als das überzeichnete und zugleich kontrollierte Chaos vor Augen tritt. Künstlerische Mittel des Theaters und des Zirkus involviert Bornstein in seine grotesk-unheimlichen ‚Weltbühnen‘. Selbst Biografisches fließt ein, da Bornsteins Großmutter einst Häftling in Auschwitz war. Dem jungen Künstler bedeutet die Auseinandersetzung mit der historisch-menschlichen Katastrophe des 20. Jahrhunderts in malerischer Jetzt-Sprache dem Nicht-Vergessen zu begegnen.