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Mit einer großen Ausstellung über die prominenteste jüdische Legendenfigur, den Golem (hebr. גולם), widmet sich das Jüdische Museum Berlin einem Erzählstoff, der bis heute Künstler*innen, Filmemacher*innen und Autor*innen inspiriert. Das Jüdische Museum Berlin zeigt nun die Fülle der Deutungsmöglichkeiten des Golems – von seiner Erschaffung aus einem Ritual der jüdischen Mystik bis zum künstlichen Wesen der Populärkultur. Im umfassenden Katalog stellen Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen ihre Assoziationen zu den Ausstellungsexponaten vor. Auszüge aus literarischen Texten, die das Bild der Legendenfigur geprägt haben, vervollständigen den vorliegenden Band.
Künstlerinnen und Künstler: Joshua Abarbanel, David Aronson, Fritz Ascher, Lynne Avadenka, Shai Azoulay, Christian Boltanski, Leonora Carrington, Michael David, Louise Fishman, Yves Gellie, Rimma Gerlovina, Mark Berghash, Valeriy Gerlovin, Jorge Gil, František Hudeček, Tobi Kahn, Anselm Kiefer, Krištof Kintera, Jules Kirschenbaum, R. B. Kitaj, Daniel Laufer, Ktura Manor, Mira Maylor, Marlene Moeschke-Poelzig, David Musgrave, Mark Podwal, Hans Poelzig, Niki de Saint Phalle, Joachim Seinfeld, Charles Simonds, Hugo Steiner-Prag, Jana Sterbak, Max Weber, Gert Heinrich Wollheim
Pressestimmen „Ein Teil der Exponate sind denn auch historische und zeitgenössische Werke bildender Künstler, die diesen Prozess auf ihre Weise interpretieren. Im Katalog zur Ausstellung werden diese Werke dann auf zum Teil überraschende, ja provokante Weise kommentiert – etwa wenn der US-amerikanische Schriftsteller und Aktivist Marc Estrin auf einem Gemälde von Fritz Ascher („Der Golem“, 1916) einen Anklang an die gewaltigen Befestigungsanlagen entdeckt, mit denen sich Israel heute umgibt. Netanjahu wird für Estrin zum „verführten Rabbi“ – und die Mauer zum modernen Golem.“ (Claudius Prösser, taz.de)