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Die niederländische Künstlerin Riki Mijling (*1954) arbeitet in der reichhaltigen Tradition einer ungegenständlichen (post-)minimalistischen Bildhauerei. In ihren Skulpturen – aber auch in ihren Arbeiten auf Papier – hat Mijling eine einzigartige visuelle Sprache entwickelt. Ihr reduktives Vorgehen geht dabei einher mit der warmen, "aufgeladenen" Beschaffenheit der Skulpturen aus gewachstem Stahl, Corten-Stahl, Stein und Glas. Mijlings archetypische Gestaltungen abseits der äußeren Realität beziehen sich auf Grundprinzipien von Proportion und Maßstab, auf die universale Bedeutung zeitloser Formen. Unverkennbar begibt sich Mijling auf die Suche nach einer neuen Raumerfahrung. Die Texte in dieser reich bebilderten Publikation stammen von dem konkreten Dichter und Essayisten Eugen Gomringer sowie von Peter Lodermeyer und Antoon Melissen.