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Suna Ozankan: Leere Plätze oder Gibellina come teatro

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In ihrem Buch Leere Plätze oder Gibellina come teatro nähert sich Suna Ozankan der sizilianischen Stadt Gibellina als einem Ort zwischen Zerstörung, Erinnerung und utopischem Neuentwurf. Nach dem Erdbeben von 1968 vollständig zerstört, wurden die Ruinen mit Beton übergossen und durch eine Planstadt gleichen Namens ersetzt. Sie blieb unvollendet: Breite Straßen, leere Plätze und ein Theaterrohbau prägen das Bild dieses widersprüchlichen Orts bis heute. Wie beschreibt man das Schicksal eines solchen Orts? Welche Worte fassen das Zerstörte, das wieder Aufgebaute und zugleich Verlassene, das niemals Vollendete? Die Publikation dokumentiert eine multimediale Annäherung, die Fragen nach Heimat, Verlust und Identität im Kontext zerstörter und künstlich wiederaufgebauter Lebensräume aufwirft.

Karen Irmer – State of Change

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