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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
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Elli Vivi Bobby Herr Fuhl

Christina Doll
Die Bildhauerin Christina Doll arbeitet stets an ganzfiguriger Porträtplastik. Bekannt ist sie bisher durch miniaturisierte Porzellanfiguren, bei denen eine Komprimierung zu einem kostbaren, fragilen Kleinod im Fokus ist.
Dolls jüngste Serie weist in eine ganz andere Richtung: Monumentale Plastiken aus Beton konfrontieren den Betrachter mit der ungeschminkten Behandlung einer Körperlichkeit, die stark von gängigen Schönheitsidealen abweicht: „Elli“ und „Herr Fuhl“ sind Abbilder gebrechlichen Alters, „Bobby“ von einer genetischen Krankheit gezeichnet, „Vivi“ verkörpert eine Riesin mit Madonnenlächeln. Mit erzählerischem Scharfblick und künstlerischer Meisterschaft vermag Christina Doll ihren Arbeiten trotz der Größe eine natürliche Würde zu geben, die sie – voll raffinierter Selbstreflexion – signifikant vom Pathos traditioneller Monumentalskulpturen unterscheidet.

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"Elli Vivi Bobby Herr Fuhl"

Juli 2009

ISBN 978-3-86678-325-6

23,00 x 32,00 cm

72 Seiten

78 s/w Abbildungen

Hardcover in Leinen, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Christina Doll

mit Textbeiträgen von
Nikola Doll, Renate Goldmann, Heiner Schepers und Marc Wellmann
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellungen „Christina Doll“, 6. Juli bis 14. September 2008, Kunsthalle Lingen sowie 28. Juni bis 6. September 2009, Georg-Kolbe-Museum, Berlin.