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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
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Emma Stibbon

Die eindringlichen Graphit- und Kreidezeichnungen und Holzschnitte der 1962 in Münster geborenen britischen Künstlerin Emma Stibbon durchmessen sowohl innerstädtische als auch abgelegene, vom Menschen weitgehend unberührte Topografien. Mit dem Berlin-Zyklus erforscht sie die utopische Dimension modernistischer Avantgardebauten und totalitärer Architekturexperimente in der deutschen Hauptstadt, die als geschichtsträchtige Metropole wie keine zweite für die Diskontinuität von Werden und Vergehen steht: Bauliche Relikte aus Kaiserzeit, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Nachkriegszeit mit den auseinanderstrebenden Stadthälften verschmelzen mit der marktwirtschaftlich determinierten Bedarfsarchitektur der gegenwärtigen Hauptstadt. Anhand ihrer Arbeiten zeigt Stibbon diesen urbanen Raum als Spiegelbild der Vergangenheit und Projektionsfläche für die Zukunft.

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"Emma Stibbon"

März 2009

ISBN 978-3-86678-275-4

28,00 x 20,00 cm

80 Seiten

55 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Andreas Teltow
mit Textbeiträgen von
Andreas Teltow und Carolyn Wilde
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Emma Stibbon - StadtLandschaften“ im Museum Ephraim-Palais, Stiftung Stadtmuseum Berlin, die vom 3. Juli bis 4. Oktober 2009 zu sehen ist.