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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
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George Pusenkoff

Who is Afraid
Pusenkoffs Thema ist die „Karriere“ der abstrakten Kunst, ausgehend von ihren Anfängen im frühen 20. Jahrhundert, ihren zahlreichen Metamorphosen und Umbrüchen bis hinein in die digitale Gegenwart. Die hier vorgestellten Arbeiten des aus Weißrussland stammenden, in Köln lebenden Künstlers sind großenteils der bunten Bilderwelt des Internet entnommen und beziehen sich auf die Inkunabeln der amerikanischen Malerei, auf Action Painting und Colour Field Painting, auf Jackson Pollock, Sam Francis, Mark Rothko. Doch werden deren Werke nicht kopiert, sondern vielmehr überführt in eine neue, von der digitalen Medientechnologie geprägte Ästhetik. Oft sind an den Rändern seiner Gemälde Task- und Scrollleisten zu sehen, Cursorpfeile und Bildsymbole, der Bedienoberfläche elektronischer Bildbearbeitungsprogramme entlehnt. Diese irritierende Überblendung ganz klassisch gemalter Bilder eröffnet neue Interpretationshorizonte, vormals getrennte Wahrnehmungsebenen überschneiden sich.

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"George Pusenkoff"

Oktober 2008

ISBN 978-3-86678-194-8

30,00 x 28,00 cm

310 Seiten

256 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Englisch, Russisch

Herausgeber
von
Olga Gorgun und Maxim Rayskin
mit Textbeiträgen von
Alexander Borovsky, Erik Bulatov, Marc Scheps u. a.
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „George Pusenkoff. Who Is Afraid“, 2007, Moscow Museum of Modern Art.