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Der Künstler Harding Meyer ist ein Manipulator der Kunst
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Gereon Krebber

Sorrysorrysosorry
Die Skulpturen Gereon Krebbers werfen eine Menge Fragen auf: „Was ist das?“, zum Beispiel, oder „Woraus ist es gemacht?“ Aber irgendwie führt uns die Auseinandersetzung, die Verwunderung darüber, was man zu sehen glaubt und die Frage, wie man an dem oft gigantischen ‚Ding’ vorbei kommt, erst zum Kern seiner Bedeutung. Krebbers Skulpturen lassen dem Betrachter kaum genug Platz – er muss sich an ihnen vorbeiquetschen, während sie selbst dies vollkommen zu ignorieren scheinen und ihm nur mit einem Schulterzucken entgegenhalten: „Ich bin hier, ich bin groß, komm’ damit klar!” Dabei scheinen die Arbeiten an etwas erinnern zu wollen – an eine Wolke, einen riesigen Knopf, ein Teil von etwas anderem – aber welche Definition ist anspielend, und welche ist gerade nicht symbolisch gemeint? Der Künstler jedenfalls erschafft seine Skulpturen und Installationen aus ganz alltäglichem Material. Aus was auch immer diese bestehen, stets ist es von seiner ursprünglichen Funktion befreit, und seine neue Form lässt nicht sofort erkennen, worauf man gerade schaut. Dabei wandeln sich Krebbers Werke und definieren so den Raum oder die Architektur, in die sie platziert sind, ständig neu.

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"Gereon Krebber"

Januar 2009

ISBN 978-3-86678-250-1

23,00 x 17,00 cm

120 Seiten

105 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
Museum Goch, in Kooperation mit dem Kunsthaus Essen und dem Kunstverein Leverkusen

Texte von
Stephan Mann, Uwe Schramm, Susanne Wedewer
Veranstaltungen
Die Publikation erschien zur Ausstellung „Gereon Krebber. Sorrysorrysosorry“, 2008, Museum Goch.

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