Neu
Die Fotografien der Serie Kopiec Bonawentura haben ihren Ursprung in einem Zitat des französischen Schriftstellers Alfred Jarry aus dem Schauspiel Ubu Roi (1896): »Die Handlung spielt in Polen, das heißt nirgendwo«. Hierzu ersinnt der Fotograf Lucas Olivet eine vielgefächerte und nationenübergreifende Erwiderung.
Details

Gutes böses Geld

Eine Bildgeschichte der Ökonomie
Geld ist untrennbar mit der Geschichte verbunden. In einem Jahrhundert erscheint es gut, in einem anderen böse, dann fast unsichtbar. Der Katalog zur Großen Landesausstellung zeigt, wie unterschiedlich Künstler über 750 Jahre hinweg das liebe Geld und den Umgang damit darstellen. Während die Renaissance-Kaufleute ihren Reichtum als Zeichen des Erfolges und Fortschritts zur Schau stellen, wird die Darstellung von Münzen in der Barockzeit zum Symbol des flüchtigen irdischen Reichtums. Zuletzt spornte 2008 die Finanzkrise internationale Künstler wieder zur Kritik am Kapitalismus an. Geld und Wirtschaft, Macht und Moral – das Darstellungsspektrum reicht von gesellschaftspsychologischen oder sachlich analytischen Blickwinkeln bis hin zur emotionalen Auseinandersetzung.


Künstler und Künstlerinnen
Adel Abdessemed, Pieter van Anraedt, Adriana Arroyo, Bartholomeus van Bassen, Joseph Beuys, Bewegung NURR, Margaret Bourke-White, Benedikt Braun, Peeter van Bredael, Bartholomeus Bruyn d. Ä., Ioë Bsaffot, Christoph Büchel, Giovanni Carlone, Pieter Codde, Edwaert Collier, Lucas Cranach d. Ä., Hanne Darboven, Abraham Diepraem, Dosso Dossi, Maria Eichhorn, Öyvind Fahlström, Hans-Peter Feldmann, Georg Flegel, Sylvie Fleury, Mark Flood, Zachary Formwalt, Cornelius Norbertus Gijsbrechts, Jim Goldberg, Otto Edmund Günther, Johann Peter Hasenclever, John Heartfield, Johann Heiss, Ernst Henseler, Damien Hirst, Karl Wilhelm Jochen Höller, Hübner, Liu Jianhua, Hunter Jonakin, Yves Klein, Ludwig Knaus, Gabriel Kuri, Alicja Kwade, Christin Lahr, Dorothea Lange, Cildo Meireles, Aernout Mik, Pieter de Neyn, Pratchaya Phinthong, Anahita Razmi, Marinus van Reymerswaele, Hans Richter, Jacob August Riis, Theodoor Rombouts, RYBN.org, Hugh Scott-Douglas, Dietisalvi di Speme, Axel Stockburger, Superflex, David Teniers d. J., Cheyney Thompson, Timm Ulrichs, Adriaen van Utrecht, Lucas van Valckenborch, Pietro della Vecchia, Jan Verkolje, Andy Warhol, Jan Wierix


Pressestimmen
„Nach einer Einführung von Johan Holten wird anhand einer Vielzahl von historischen und zeitgenössischen Bildern analysiert, wie Künstler/innen Geld und den Umgang damit ins Bild rücken, wobei die vielfältigen emotionalen, psychologischen und moralischen Implikationen der Währung Geld zur Sprache kommen.“ (Kunstbulletin)




48,00 €
58,94 CHF
ODER

inkl. Mehrwertsteuer 7%

versandkostenfrei in Deutschland und der Schweiz

"Gutes böses Geld"

April 2016

ISBN 978-3-7356-0228-2

23,00 x 33,00 cm

320 Seiten

166 farbige und 24 s/w Abbildungen

Hardcover, gebunden

hochwertiger Leineneinband (3/4) mit Goldprägung und rückseitig eingelassenem Titelschild

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
Johan Holten
Texte von
Hendrik Bündge, Romina Farkas, Luisa Heese, Johan Holten, Winfried Kretschmann, Antje Oswald, Dr. Wolfgang Schäuble, Moritz Scheper, Ana Siler
Gestaltung von
Jens Rudolph, anschlaege.de
Veranstaltungen
Ausstellung: „Gutes böses Geld. Eine Bildgeschichte der Ökonomie“, 05.03. – 19.06.2016, Staatliche Kunsthalle, Casino und Stadtmuseum Baden-Baden