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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
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Hans Hartung

Spontanes Kalkül
Wie ist eine Malerei zu verstehen, die unter den paradoxen Vorgaben von Spontaneität und Kalkül entsteht? Hans Hartung (1904–1989) hat lange dem Eindruck nicht widersprochen, dass seine gestischen Bilder in direkter Aktion auf der Leinwand als unmittelbarer Ausdruck von Emotionen entstanden seien. Doch ‚spontan’ war Hartung lange nur als Zeichner. Bei allen bis 1960 entstandenen Gemälden dagegen hat er seine Zeichnungen als Vor- und Grundlage genommen und sie exakt und ohne Variation auf die Leinwand übertragen.
Zum ersten Mal sind jetzt diese Zeichnungen und Bilder nebeneinander zu sehen, wird Hartung auch als versierter Zeichner vorgestellt. Einen weiteren Höhepunkt stellt die Auswahl der letzten Bilder Hartungs dar, in denen der Künstler eine neue Freiheit des Ausdrucks gefunden hat. Ein eigenes Kapitel ist schließlich der bislang wenig gewürdigten Fotografie Hans Hartungs gewidmet.
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"Hans Hartung"

November 2007

ISBN 978-3-86678-114-6

24,00 x 30,50 cm

272 Seiten

133 farbige und 80 s/w Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch

Herausgeber
von
Hans-Werner Schmidt,
Museum der bildenden Künste Leipzig, und Dirk Luckow, Kunsthalle zu Kiel

mit einem Vorwort von
Dirk Luckow und Hans-Werner Schmidt

mit Textbeiträgen von
Annie Claustres, Robert Fleck und Jan Nicolaisen
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Hans Hartung. Spontanes Kalkül“, 2007/2008 im Museum der bildenden Künste Leipzig und 2008 in der Kunsthalle zu Kiel.