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Der Katalog zur Ausstellung Die UFA – Geschichte einer Marke der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen widmet sich den ökonomischen und ästhetischen Strategien des Medienkonzerns seit seiner Gründung im Jahr 1917.

Details

Jadranka Kosorcic

Blind Date
Auf den ersten Blick: nichts als Zeichnungen. Die nähere Beschäftigung mit der Kunst von Jadranka Kosorcic macht aber schnell den überaus konzeptionellen Ansatz dieser künstlerischen Arbeit deutlich. Bei Kosorcic stehen nämlich die Zeichnungen, meist lineare Porträts, stets am Ende einer Kette von strategischen Maßnahmen, deren Ziel die Reflexion von heutiger Identitätsbildung ist. Ihre Porträts changieren gezielt zwischen der gleichsam charakterlosen Glätte von Phantombildern und dem sensiblen, ein wenig unbeholfenen Zeichnens eines geliebten Gesichtes. Genau dieses Spektrum, das immer auch die Möglichkeit des Scheiterns offenhält, reflektiert die Brüchigkeit von Identitätsbildung in unserer globalisierten Postmoderne: Sie kann so oberflächlich wie bedrohlich, so intim-intensiv wie normativ vonstatten gehen. Jadranka Kosorcics zurückgenommene Porträts suchen eine reine Verbindung zu und einen unverstellten, kompromisslosen Blick auf ein anderes menschliches Wesen. (Raimar Stange)
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"Jadranka Kosorcic"

März 2009

ISBN 978-3-86678-278-5

19,00 x 26,50 cm

128 Seiten

14 farbige und 46 s/w Abbildungen

Klappenbroschur, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Jadranka Kosorcic

mit Textbeiträgen von
Raimar Stange, Rebecca Geldard und William Pym
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Jadranka Kosorcic. Blind Date“, 2008, Artothek München.