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Der Katalog zur Ausstellung Die UFA – Geschichte einer Marke der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen widmet sich den ökonomischen und ästhetischen Strategien des Medienkonzerns seit seiner Gründung im Jahr 1917.

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Jan Muche

Der Grund - Figuration ohne Inhalt
Jan Muche ist ein großer Verwerter des visuellen Abfalls der Moderne. Unbekümmert verbaut er malerisch ihren gesamten Motivplunder – Figuren, Architekturen, Zeitungsausschnitte, Fotos, Zitate, Werbeslogans – zwischen Politgroteske, Film noir, Konstruktivismus, Weltraumfantasien, Bauhaus und Bikiniheftchen.
Motivversätze, Farben und Formen, Parolen und Haltungen reihen sich in zerschrägten Perspektiven aneinander, doch ohne dass die bildliche Logik je ins Wanken geriete. Stilbrüche gibt es zuhauf. Nichts ist peinlich in dieser postungegenständlichen Garagenmalerei, sondern alles bildwürdig. Infrage steht nicht das Bild, sondern die Welt. Es gibt hier kein gutes oder böses Thema, kein obszön oder gesittet, kein doof oder kultiviert, abstrakt oder figural. Vielmehr wird fortwährend das einseitige Vernageltsein eines jeden Allerweltsklischees beherzt zermalt.

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"Jan Muche"

August 2010

ISBN 978-3-86678-456-7

24,00 x 30,00 cm

102 Seiten

67 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
Christian Malycha
Texte von
Klaus Theweleit
und einem Künstlergespräch zwischen
Henrik Lakeberg und Jan Muche
Gestaltung von
Susanne Bax

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