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Der Künstler Harding Meyer ist ein Manipulator der Kunst
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Jānis Avotiņš

Der junge lettische Künstler Jānis Avotiņš (geboren 1981) gehört zu den aktuellsten Hoffnungen einer gegenwartstauglichen Malerei in Europa und arbeitet schon seit einiger Zeit im Spannungsfeld zwischen Geheimtipp und Shootingstar.
Avotiņš verhangene und teils bedrohlich wirkenden Bildräume evozieren Welten von fundamentaler Verlorenheit. Die Gemälde präsentieren oftmals Szenerien, die von schemenhaften Gestalten inmitten übermächtiger Räume – Architekturen, Landschaften, Interieures – bevölkert sind und in ihrer erzählungsfernen Anonymität eine existenzielle Entfremdung beschwören. Damit ist das Hauptmotiv des Künstlers so klar wie essenziell: Die Präsenz des Menschen, die von einer fundamentalen Einsamkeit geprägt ist.
Die Ambivalenz und Verletzlichkeit des modernen Lebens wird zudem durch die verschwommenen Konturen und die weiche Farbgebung seiner Bilder betont.
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"Jānis Avotiņš"

April 2008

ISBN 978-3-86678-176-4

24,00 x 27,00 cm

208 Seiten

74 farbige Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Stadtgalerie Schwaz, und Ludwig Forum für Internationale Kunst

mit einem Vorwort von
Harald Kunde

mit Textbeiträgen von
Jens Asthoff und Karin Pernegger
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellungen „Jānis Avotiņš“, 2008, Stadtgalerie Schwaz in Tirol und Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen.