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Der Künstler Harding Meyer ist ein Manipulator der Kunst
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Kapitalistischer Realismus

Grafik aus der Sammlung Block
1963 verkündeten Gerhard Richter und Konrad Lueg das “Leben mit Pop“ und veranstalteten in einem Düsseldorfer Möbelhaus eine “Demonstration für den kapitalistischen Realismus“ – ein Begriff, mit dem man sich ganz bewusst von seinem sozialistischen Pendant abgrenzen wollte. Diese Idee aufgreifend, versammelte der West-Berliner Galerist René Block für einige Jahre unter diesem Etikett weitere Künstler wie Sigmar Polke, KP Brehmer, Karl-Heinz Hödicke und Wolf Vostell.
Der Katalog zur Ausstellung präsentiert nun etwa 100 druckgrafische Arbeiten aus der Sammlung Block, darunter von den prominentesten deutschen Malern der Gegenwart wie Polke und Richter. Diese Werke, die häufig kritische Kommentare der bundesrepublikanischen Verhältnisse, auch humorvolle Experimente mit Anleihen bei amerikanischer Pop-Art und Fluxus sind, stellen in ihrer gestalterischen Vielfalt und ihrem politischen Engagement einen bedeutenden Beitrag zur westdeutschen Kunst der 1960er Jahre dar.

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"Kapitalistischer Realismus"

April 2010

ISBN 978-3-86678-413-0

17,00 x 24,00 cm

144 Seiten

153 farbige und 22 s/w Abbildungen

Hardcover

Sprachen: Deutsch

Herausgeber
Björn Egging, Lyonel-Feininger-Galerie, Quedlinburg
Texte von
Björn Egging
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung Kapitalistischer Realismus. Grafik aus der Sammlung Block, 11. Juli bis 31. Oktober 2010, Lyonel-Feininger-Galerie, Quedlinburg.