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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
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Paolo Chiasera

Paolo Chiasera (*1978) verarbeitet die komplexe Beziehung, die junge Menschen mit ihren Vorbildern und Traditionen verbindet. In seinen Projekten spielt dabei die Figur des Helden eine ebenso große Rolle wie der Prozess von Zerstörung und Neuanfang. Dahinter steckt als Metapher auch der wohlbekannte Konflikt des Künstlers zwischen der Kunstgeschichte im Nacken und der Notwendigkeit, sich zugunsten des Neuen davon abzugrenzen. Chiasera nutzt dieses Drama für seine Bilder und Inszenierungen nicht nur mit intellektueller Reflexion und konzeptueller Distanz, sondern immer wieder lustvoll und mit viel Emotionalität, wobei er auch das Pathos der großen Geste nicht scheut.

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