In Kürze
Die Arbeitsweise und der Werkprozess des großen Meisters in einem umfangreichen Band.
Details

Miwa Ogasawara

Windhauch
Die Bilder der Malerin Miwa Ogasawara haben alltägliche, unspektakuläre Motive, die trotz ihres zurückhaltenden Kolorits wirken, als seien sie von Licht durchflutet. Das Zusammenspiel von Hell und Dunkel steht in der Tradition japanischer Schattenästhetik, entzieht sich dieser aber zugleich souverän. „Ohne Schatten ist der Mensch seelenlos“, sagt Ogasawara. „Bei mir endet die Suche nach der Klarheit immer in der diffusen Zone, in der Ambivalenz.“ Diese Ambivalenz entsteht, weil die Grenzen zwischen Wahrheit und Wirklichkeit in den Bildern scheinbar verschwimmen. Doch im entscheidenden Moment bevor die grundlegende Ästhetik und die geometrische Proportionierung der Motive zu perfekt werden, hört die Künstlerin mit der Arbeit auf: „Die perfekte Welt ist unreal und künstlich“, sagt Ogasawara. „Die Wirklichkeit ist nie fertig, nie komplett, nie perfekt.“
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"Miwa Ogasawara"

Januar 2009

ISBN 978-3-86678-256-3

22,00 x 27,50 cm

128 Seiten

79 farbige und 12 s/w Abbildungen

Klappenbroschur, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Vera Munro

mit einem Textbeitrag von
Noemi Smolek

mit einem Interview von Hans-Jörg Clement mit Miwa Ogasawara
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Miwa Ogasawara“, 2009, Galerie Vera Munro, Hamburg.