In Kürze
Die Arbeitsweise und der Werkprozess des großen Meisters in einem umfangreichen Band.
Details

Raimund Kummer

For Your Eyes Only
Raimund Kummers in den späten 70er Jahren entwickelteVermessung des öffentlichen, urbanen Raums im Hinblick auf dessen eigene skulpturale Qualitäten stellt innerhalb Deutschlands einen in seiner Radikalität kaum mehr erreichten Schritt zu einem grundlegend anderen, neuen Verständnis bildhauerischer Arbeit dar.
Parallel zu seinem plastischen Werk lotete Kummer immer wieder neue Möglichkeiten des Mediums Fotografie aus. Als „fotografischer Bildhauer“ ist Kummer immer auch Installationskünstler, denn die Simulation von Wirklichkeit, von Authentizität und Objektivität, das absichtsvolle Vexierspiel mit realem und virtuellem Raum, mit Bild und Grenze sind wesentliche Stimuli seiner künstlerischen Arbeit.
Das vorliegende Künstlerbuch ist als eine Art Glossarium entwickelt, dessen Kern 16 für das Werk des Künstlers zentrale Begriffe bilden: Anonymität, Atelier, Autoporträt, Bühne, Klang, Körper, Licht, Material, Modell, Narration, Natur, Sehen, Spiegel, Strategie, Transformation, Zeit. Die Auseinandersetzung der Autoren mit diesen Begriffen wird auf der bildlichen Ebene weitergeführt durch eine von Raimund Kummer eigens ausgearbeitete Gruppierung seiner Werke um diese Begriffe.

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"Raimund Kummer"

Dezember 2008

ISBN 978-3-86678-241-9

24,00 x 32,00 cm

400 Seiten

519 farbige und 101 s/w Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Claudia Banz und Christoph Schreier

mit Textbeiträgen von
Claudia Banz, Stephan Berg, Hans-Friedrich Bormann, Eugen Blume, Barbara Hess, Holger Kuhn, Angela Lammert, Herbert Molderings, Pia Müller-Tamm, Ursula Panhans-Bühler, Annelie Pohlen, Dietmar Rübel, Christoph Schreier, Beate Söntgen, Marcus Steinweg, Annette Tietenberg und Ulrich Wilmes
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Überblicksausstellung „Raimund Kummer: For Your Eyes Only”, die vom 28. Mai bis zum 9. August 2009 im Kunstmuseum Bonn zu sehen ist.