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Das metaphorische Finale des Fotomagazins THE OPÉRA
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Tatsuo Miyajima

Time Train

Auf der ganzen Welt pflanzt Tatsuo Miyajima (geb. 1957) Abkömmlinge eines Kakibaums, der den amerikanischen Atombombenabwurf auf Nagasaki überlebte. Dies ist der gleichsam natürliche Konterpart zu seinen leuchtenden „Zähl-Werken“. Seine Zahlendisplays aus Licht emittierenden Dioden (led) zeigen die Ziffernfolge 1 bis 9 bzw. 9 bis 1 in ständiger Abfolge.


Die endlose Wiederholung der Zahlen ist für Miyajima ein Hinweis auf den unendlichen Kreislauf des Lebens. Die Null als Symbol des Absoluten, aber auch des Nichts und des Stillstands vermeidet er. So wie jeder Mensch eine individuelle Lebenszeit hat, so besitzen auch die leuchtenden Zählwerke ihren jeweils eigenen Rhythmus. So wird das Zählen zur Metapher für die Auseinandersetzung mit den Grundfragen des menschlichen Daseins, mit Zeit und Raum, Leben und Tod.

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"Tatsuo Miyajima"

April 2008

ISBN 978-3-86678-180-1

30,00 x 24,50 cm

144 Seiten

59 farbige Abbildungen

Hardcover in Leinen, gebunden, mit Schutzumschlag, im Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber

Hans-Jürgen Schwalm und Ferdinand Ullrich, Kunsthalle Recklinghausen


Vorwort von Hans-Jürgen Schwalm und Ferdinand Ullrich


mit Textbeiträgen von Eugen Blume und Friedrich Meschede

Veranstaltungen
Das Buch erschien anlässlich der Kunstausstellung der Ruhrfestspiele 2008 „Tatsuo Miyajima. Time Train — Zeit, Zahl und Kosmos“, 2008, Kunsthalle Recklinghausen.