In Kürze
Der international renommierte Fotograf Walter Vogel ist weithin bekannt für seine unvergesslichen Porträts von Pina Bausch und Joseph Beuys. Weniger beachtet blieb bisher eine von ihm bevorzugte Art des Fotografierens weiblicher Schönheit.
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Vera Molnar

Als das Quadrat noch ein Quadrat war ...
Die in Paris lebende Künstlerin Vera Molnar war Mitbegründerin der <<groupe de recherche d´art visuel>> (GRAV) und der Gruppe <<art et informatique“>> Seit ihrem Studium beschäftigt sich Vera Molnar (geboren 1924 in Budapest) mit geometrisch-systematischer Kunst.
Auffallend in ihrem Werk sind die einfachen, klaren geometrischen Formen.
Diese stellen für Molnar eine <<gewisse Ordnung>> dar, die <<zwischen totaler Unordnung und perfekter Ordnung>> (Molnar) schwankt. Die Künstlerin beschreibt, wie sie den Grad der Unordnung an einem Bild immer wieder variiert: <<Die Schönheit des Bildes wächst, je geringer der Anteil der Unordnung ist. Aber ein wenig Unordnung braucht es doch.>> Danach stellt sie die <<visuellen Situationen>> nebeneinander, um sie vergleichen und analysieren zu können. Daraus entstand die Beschäftigung mit dem Prinzip der Serie, dessen Ziel es ist, manchmal nur feinste Abweichungen zwischen den einzelnen Bildern entstehen zu lassen.
Besonderen Schwerpunkt legt die Künstlerin auf Quadrate, deren <<Neutralität>> sie schätzt: Sie gestatten schwer eine Interpretation in eine literarische oder symbolische Richtung. Mit diesen Bildelementen arbeitet sie sich Schritt für Schritt an das <<gestalterische Ereignis>>, das <<visuelle Phänomen>> heran.
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"Vera Molnar"

ISBN 978-3-936646-72-6

21,00 x 27,50 cm

128 Seiten

64 farbige und 13 s/w Abbildungen

Softcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch

Herausgeber
vom
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen

mit Textbeiträgen von
Richard W. Gassen, Ulrike Lehmann, Carola Wanke und Christoph Zuschlag
Veranstaltungen
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung <<Vera Molnar. Retrospektive zu ihrem 80. Geburtstag>>, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, 2004.