In Kürze
Die Arbeitsweise und der Werkprozess des großen Meisters in einem umfangreichen Band.
Details

Ich sehe was, was du nicht siehst

Eine Werkschau von Künstlerinnen und Künstlern mit Autismus
Autismus scheint bis heute ein Phänomen, das mit einer Reihe von Vorurteilen und Mystifizierungen belegt ist und selbst bekannten Künstlern wie Andy Warhol oder Salvador Dalí zugeschrieben wird. Mit dem vorliegenden Band wird die Kreativität als Schlüssel zu einer alternativen Weltbetrachtung sichtbar: unkonventionell, kaum kulturell konditioniert und aus einer veränderten Wahrnehmung gespeist. Gezeigt werden serielle Werke aus unzähligen Schachbretttafeln, Codierungssysteme in rasterhafter Ordnung, imaginierte Parallelwelten oder fragmentarische Bild-Architekturen. „Kunst von autistischen Menschen ist selten an ein Publikum gerichtet und rückt sehr nah an die Idee heran, die in Kunst vor allem den Ausdruck der Persönlichkeit des Künstlers sieht.“ (Jan Hoet)
Das vorliegende Buch versammelt erstmals in diesem Umfang Kunst von autistischen Künstlern. Es stellt einen wichtigen Beitrag zur Entdeckung ihres kreativen Potenzials dar und schafft damit die Grundlage für neue künstlerische Diskussionen sowie einen reflektierten Ansatz zur Betrachtung von Kunst und Leben.
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"Ich sehe was, was du nicht siehst"

April 2010

ISBN 978-3-86678-428-4

23,00 x 29,00 cm

358 Seiten

413 farbige und 44 s/w Abbildungen

Klappenbroschur, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch, Englisch

Herausgeber
von
Volker Elsen und Maria Kaminski

mit Textbeiträgen von
Sabiene Autsch, Jürgen Banzer, Beate Brieden, Roger Cardinal, Katharina Dietz, Volker Elsen, Sabine Feldwieser, Sarah Flade, Jan Hoet, Maria Kaminski, Daniel Niemann, Herbert Schwaab und Georg Theunissen
Veranstaltungen
Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „‚Ich sehe was, was du nicht siehst.‘
Eine Werkschau von Künstlerinnen und Künstlern mit Autismus“, 29. Mai bis 20. Juni 2010, documenta-Halle, Kassel.