In Kürze
Der international renommierte Fotograf Walter Vogel ist weithin bekannt für seine unvergesslichen Porträts von Pina Bausch und Joseph Beuys. Weniger beachtet blieb bisher eine von ihm bevorzugte Art des Fotografierens weiblicher Schönheit.
Details

Richard Scheibe

Künstlerisch sah sich der Bildhauer Richard Scheibe (1879--1964), ganz ähnlich wie zahlreiche andere deutsche Bildhauer dieser Generation, in einer figurativen Tradition, die zumindest tendenziell idealistische Züge trägt. Ihm stand das Klassische näher als das Archaische und das zugespitzt Expressive, er bekannte sich zu einem geläuterten Realismus, einer maßvollen Distanz zum Alltag.
Im Kontext der frühen Moderne mag Scheibe
als ein Unzeitgemäßer erscheinen, als ein Fortschrittsverweigerer, der namentlich im Alter seine Zuflucht zu Vorstellungen der leiblichen Integrität und Schönheit nahm, wie sie nach dem Willen der Kunstrevolutionäre des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts überwunden sein sollten, und wie sie dem weiteren Gang der Kunstgeschichte in der Tat nicht standzuhalten vermochten. Doch das, was mitunter als bloße persönliche Neuvariante des Klassizismus missverstanden wird, ist die -- sehr überlegt aufgemauerte -- Fassade eines Ichs, das seine Verletzlichkeit und seine Melancholie in eine <> umzumünzen wusste.
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"Richard Scheibe"

ISBN 978-3-936646-47-4

24,00 x 30,00 cm

104 Seiten

21 farbige und 23 s/w Abbildungen

Hardcover, gebunden, ohne Schutzumschlag, ohne Schuber

Sprachen: Deutsch

Herausgeber
von
Ingrid Mössinger
und Beate L. Ritter,
Kunstsammlungen Chemnitz

mit Textbeiträgen von
Ingrid Mössinger,
Peter Anselm Riedl
und Beate L. Ritter
Veranstaltungen
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung <>, Kunstsammlungen Chemnitz, 2003/2004.